In der aktuellen Ausgabe des "Bielefelders" ist ein Artikel über das SIFE Team Bielefeld erschienen.
SIFE
Etwas bewegen, Erfahrungen sammeln
Sich neben dem Studium sozial engagieren und dabei gleichzeitig wichtige Erfahrungen für das spätere Berufsleben sammeln sowie Kontakte zu Unternehmen knüpfen: geht nicht? Geht doch! Das zumindest behauptet Lars Suhren, der seit zwei Jahren Mitglied der Hochschulgruppe SIFE an der Universität Bielefeld ist. „In meinem Studium hat mir etwas gefehlt, ich wollte einfach ein bisschen mehr machen“, erklärt der 22-jährige Student der Sozialwissenschaften, der im Nebenfach Psychologie studiert.
SIFE bedeutet „Students In Free Enterprise“ und ist eine weltweite Studentenorganisation in 47 Ländern, die 1975 in den USA gegründet wurde und seit 2003 auch in Deutschland existiert. Die einzelnen Teams konzipieren sowohl soziale als auch wirtschaftliche Projekte und setzen diese in die Tat um. „Man muss sich nicht zwischen sozialem Engagement und Unternehmensberatung entscheiden. Die Verbindung dieser beiden Bereiche ist das besondere bei SIFE“, erläutert Suhren, der das Bielefelder Team leitet.
Die SIFE-Gruppe an der Uni Bielefeld ist mit 14 Mitgliedern relativ klein, was der Motivation jedoch keinen Abbruch tut. „Wir sind alle tatkräftig und mit Begeisterung bei der Sache“, erzählt der Teamleiter. Dem Vorurteil, dass sich in solchen Hochschulgruppen nur Studenten der Wirtschaftswissenschaften fänden, widerspricht Suhren. „In unserem Team ist nur ein Wirtschaftswissenschaftler, ansonsten haben wir Natur-, Geistes- und Sozialwissenschaftler sowie Studenten der Psychologie.“ Diese bunte Mischung ist nicht nur charakteristisch für das Bielefelder SIFE-Team, sondern bereichert dessen Arbeit ungemein. „Auf diese Weise gewinnt man immer neue Perspektiven auf ein bestimmtes Problem oder Thema“, beschreibt Lars Suhren die Vorteile der heterogenen Gruppe.
„Mit unserer Arbeit wollen wir einfach etwas bewegen“, fügt der 22-Jährige hinzu. Beispielsweise durch das Projekt „Fresh!“: In Kooperation mit der Lutherschule, ist es das Ziel, die Kommunikationsstärke und Motivation der Schüler zu steigern. „Es werden
Möglichkeiten und Chancen eröffnet“, erläutert Suhren, „wir vermitteln den Schülern Inhalte und Praktiken, die sie auf die spätere Arbeitswelt vorbereiten.“
Für die SIFE-Mitglieder ist der Lohn ihrer Arbeit nicht nur das Gelingen eines Projekts, auch die Praxiserfahrungen sind von Bedeutung. „Zudem ist es durch SIFE relativ unproblematisch, spannende Kontakte zu Leuten aus der Wirtschaft zu knüpfen“, beschreibt Lars Suhren einen weiteren Nutzen des Engagements und ergänzt, dass auch beim jährlichen „National Cup“, bei dem Teams aus ganz Deutschland ihre Projekte vorstellen, wertvolle Erfahrungen gesammelt werden können. „Nach solch einer Präsentation ist man in keinem Vorstellungsgespräch mehr nervös.“ (E.S.B.)
Treff: Mi., 18Uhr, Uni, Raum K5-128, www.sife-bielefeld.de



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